Die API sagt dir, worum es geht
Googles Entwicklerdokumentation formuliert es klar: "If the contact information is not correctly formatted before hashing, the API still accepts the hashed information, but it can't be matched with a customer." Kein Fehler, keine Warnung – nur eine Liste, die lautlos niemanden trifft. Der folgende Ablauf besteht deshalb überwiegend aus Formatierung; das Hashen ist ein einzelner Schritt gegen Ende.
Schritt 1 – ein Identifikator pro Spalte, zuerst Klartext
Lege die Tabelle so an, dass jeder Identifikator seine eigene Spalte hat – E-Mail, Telefon, Namensfelder, gegebenenfalls Land und Postleitzahl – und stelle Telefon- und PLZ-Spalten vor dem Einfügen auf Klartext (Format → Zahl → Nur Text). Sonst werden führende Nullen und lange Nummern schon beim Ankommen lautlos zerstört.
Schritt 2 – auf Googles dokumentierte Regeln normalisieren
Für gehashte Felder ist Googles Dateiformat-Dokumentation eindeutig:
- Alles kleinschreiben, umgebende Leerzeichen entfernen.
- E-Mail, nur für Gmail: Bei
gmail.com- undgooglemail.com-Adressen Punkte im Nutzernamen entfernen und alles ab einem+streichen – ausJane.Doe+Shopping@googlemail.comwirdjanedoe@googlemail.com. Das ist ausschließlich für diese beiden Domains dokumentiert; wende es nicht auf andere an. - Telefon: E.164 – "Include the country code and '+' sign." Der vollständige Formatierungsdurchgang steht in unserem E.164-Leitfaden; die Kurzfassung lautet: nur Ziffern, Ländervorwahl, führendes
+.
Schritt 3 – selbst hashen oder Google hashen lassen
Zwei dokumentierte Wege:
- Klartext hochladen – Google hasht die Daten vor dem Abgleich auf seiner Seite.
- Selbst hashen – SHA-256, Hex-Ausgabe (Googles Wortlaut: "Use hex SHA256") – sodass rohe Kundendaten deine Tabelle nie in lesbarer Form verlassen. Das ist der Weg, den auf Compliance bedachte Teams gehen, und der Grund, warum dieser Ablauf überhaupt in Google Tabellen existiert: Google Tabellen hat keine eingebaute Hash-Funktion, der Hash-Schritt braucht also Apps Script oder ein Add-on.
Schritt 4 – vor dem Upload prüfen
Zwei Zehn-Sekunden-Kontrollen, die die meisten lautlosen Fehler abfangen:
- Längenprüfung: Ein SHA-256-Hex-Digest ist exakt 64 Zeichen lang –
=LEN(B2)=64markiert Abschneidungen und doppeltes Hashen auf einen Schlag. - Stichprobe: Hashe einen Wert, den du von Hand normalisiert hast, und prüfe, ob sich der Digest ändert, wenn du die Groß- und Kleinschreibung änderst. Ergeben
John@undjohn@denselben Digest, verarbeitet etwas weiter oben deine Daten bereits vor.
Schritt 5 – hochladen und Erwartungen setzen
Lade die Datei in deine Kundenliste in Google Ads hoch. Die Verarbeitung dauert einen Moment, und die gematchte Größe wird kleiner sein als deine Zeilenzahl – abgeglichen wird gegen angemeldete Google-Konten, und daran ändert keine Formatierungsdisziplin etwas. Was sie sehr wohl ändert, ist, ob eine grundsätzlich matchbare Zeile tatsächlich matcht. Sieht die Rate falsch aus, geht unser Leitfaden zur Fehlersuche bei der Match-Rate die Ursachen in diagnostischer Reihenfolge durch.
Wo Hash Data hineinpasst
Hash Data verlegt den Hash-Schritt in die Tabelle: mehrere Algorithmen als Formeln und =HASHPHONE(), das eine Nummer auf E.164 normalisiert und in einem Schritt hasht – die beiden fehleranfälligsten Schritte von oben, zu einem zusammengefasst.
Quellen
- Google Ads-Hilfe – Kundendatendatei formatieren – gelesen am 20.08.2026
- Google Ads API – Get started with Customer Match – gelesen am 20.08.2026
- Google Tabellen Funktionsliste – gelesen am 20.08.2026